Wir verabschieden uns mit einer kleinen, feinen Weihnachtsgeschichte in die Winterpause.
Im Sommer diesen Jahres hatten Mitarbeiter:innen der DACHSER SE am Standort in Landsberg die gute Idee, sich zum Jahresende für benachteiligte Kinder engagieren zu wollen. Mit dieser Idee wendete sich Anja Wilsch, Mitarbeiterin im Personalwesen der DACHSER SE, an MitWirkung! und so nahm sie rasch konkrete Formen an.
Ein Wunschbaum für benachteiligte Kinder sollte es sein. Gesagt getan, wurde im großen lokalen Netzwerk der Freiwilligen-Agentur schnell ein passender Partner gefunden. Das Kinderheim Clara Zetkin ist spezialisiert auf die Inobhutnahme von Kindern zwischen 3 und 17 Jahren und aktuell von 61 Kindern und Jugendlichen bewohnt, die sich alle über ein Geschenk zu Weihnachten freuen.
Also wurden Wunschzettel entworfen und gedruckt, auf denen die Kinder ihre Weihnachtswünsche eintragen konnten. 61 Wünsche, von Kuscheltieren, über Kopfhörer bis zum Möbelgutschein kamen zusammen und wurden von den MitWirkung!-Wichteln gewissenhaft dokumentiert, damit ja kein Wunsch verloren geht. Anschließend wurden die Wunschzettel an die DACHSER SE übergeben, wo sie den diesjährigen Weihnachtsbaum im Eingangsbereich zum Wunschbaum gemacht haben. Die Mitarbeiter:innen nahmen sich die Wunschzettel mit nach Hause, packten 61 bunte Päckchen mit den Wünschen der Kinder und sammelten diese mit einer Grußkarte versehen im Unternehmen.
Am 12. Dezember war es dann soweit. Anja Wilsch belud zusammen mit einem Kollegen einen DACHSER-Transporter und fuhr die Geschenke ins Kinderheim Clara Zetkin, wo sie sie den kleinen und großen Kindern mit den besten Grüßen und Wünschen der Kolleg:innen übergaben. Die Freude aller Beteiligten war riesig und die Aktion ein voller Erfolg – ganz im Geiste Weihnachtens.
Wir danken der DACHSER SE und dem Kinderheim Clara Zetkin für die gute Zusammenarbeit im Rahmen der tollen Aktion und wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest 2022.




Im Jugendtreff ist Mitmachen angesagt und so fasst Paul das auch gut zusammen: „Das hier ist der WaJuT – ein Freizeitplatz, wo Jugendliche und kleine Kinder hinkommen und selber basteln und sich aufhalten können“. Er wirkt von der ersten Sekunde an begeistert über die Möglichkeiten, die sich ihm hier bieten. „Eine Gruppe macht heute Gartenarbeit, also Unkraut zupfen und die andere Gruppe macht im Zaunbau weiter. Wir haben dafür gestern die Bretter zurechtgeschnitten und die Balken vorbereitet und heute probieren wir das einzusetzen, um so weit zu kommen wie es geht“, so Paul.
Patrick ist es besonders wichtig zu betonen, dass er den respektvollen und freundlichen Umgang hier im Lernort schätzt und sagt dazu: „Mit Helle (fachlicher Anleiter, Anm. d. Red.) kommen wir gut klar und auch die Leute vom Kindergarten sind sehr freundlich und sagen auch immer guten Morgen“. Sein Kumpel Osama hört ihm aufmerksam zu und verhält sich eher ruhig, da er sprachlich noch etwas unsicher ist. Der 18-Jährige fasst dann aber kurz zusammen: „Manchmal ist Machen besser, als nur zuzuhören und zu schreiben“. Also beenden die beiden ihre Pause und widmen sich wieder ihrem Zaunprojekt.

